Karfreitag, 02. April 2010, 17:00 Uhr

Francis Poulenc: Stabat Mater
Olivier Messiaen: Les Offrandes oubliées
Lili Boulanger: Psalm 130


Heidrun Kordes, Sopran
Bachchor Wiesbaden
Bachorchester Wiesbaden
Leitung: Jörg Endebrock

Drei gewichtige Werke von drei bedeutenden französischen Komponisten aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts stellt der Bachchor seinem Publikum hier vor. Bei allen stilistischen Unterschieden ist ihnen eines gemeinsam: die typisch französische Liebe zur Klangfarbe. Sind es bei Boulanger und Messiaen impressionistische Klangwirkungen nach Debussy’schem Vorbild, so berühren Poulencs (scheinbar) schlichte, Renaissance-inspirierte Chorsätze durch ihre Farbigkeit und Innigkeit. Die international gefeierte und in Wiesbaden beheimatete Heidrun Kordes konnte als Solistin gewonnen werden.

Eintritt: 30/25/20/15/10 Euro

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Samstag, 20. November 2010, 19:30 Uhr

Georg Friedrich Händel

„Israel in Egypt“


Gabriele Hirdeis, Natascha Jung, Sopran
Franz Vitzthum, Alt
Christian Rathgeber, Tenor
Reinhold Schreyer-Morlock, Bass
Bachchor Wiesbaden
Bachorchester Wiesbaden auf Barockinstrumenten
Leitung: Jörg Endebrock

Heute kann man sich kaum vorstellen, dass Händels „Israel in Egypt”– das nach dem „Messias“ vielleicht populärste Oratorium – zu seinen Lebzeiten als Misserfolg galt. Eine der Hauptursachen dafür ist ausgerechnet das, was den späteren Erfolg begründete: das Übergewicht groß angelegter Chöre und die wenigen Soli. Zur Ausmalung der spannenden Geschichte vom Auszug aus Ägypten bietet Händel sein ganzes kompositorisches Können auf: Die Darstellung der zehn biblischen Plagen mit musikalischen Mitteln ist schlicht grandios!

Eintritt: 30/25/20/15/10 Euro

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1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2010, 17:00 Uhr

Claudio Monteverdi

Marienvesper von 1610


Heike Heilmann, Sopran
Tanya Aspelmeier, Sopran
Hans Jörg Mammel, Tenor
Henning Kaiser, Tenor
Kammerchor des Bachchores Wiesbaden
Ensemble „Les cornets noirs“, Basel
Leitung: Jörg Endebrock

Monteverdis Marienvesper wird gemeinhin als das bedeutendste Werk für Chor, Solisten und Instrumente vor Bachs h-Moll-Messe bezeichnet. Die 400 Jahre alte Komposition, entstanden in Norditalien nur wenige Jahre nach dem Aufkommen der Oper, fasst in einer genialen Gesamtschau die musikalischen Ausdrucksformen ihrer Zeit zusammen. Die alles verbindenden Elemente sind der Gregorianische Choral und die Liturgie der Vesper, des Abendgebetes. Monteverdis Musik ist von großer Lebendigkeit und Emotionalität, subjektivleidenschaftlich in den Soli, entrückt-objektiv in vielen Ensembles. Sie nutzt raffi niert Raum- und Echowirkungen aus und zieht in ihrer makellosen Schönheit und Klarheit jeden Hörer in ihren Bann.

Eintritt: 30/25/20/15/10 Euro

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